Psychotherapie ist für mich ein Raum, in dem menschliches Erleben genauer verstanden werden kann – im Zusammenhang mit Beziehungen, Emotionen, Denk- und Verhaltensmustern und den jeweiligen Lebensumständen.
Mein Ansatz ist empathisch, wissenschaftlich fundiert und integrativ. Im Mittelpunkt stehen dabei keine vorgefertigten Lösungen, sondern die Frage, was für den einzelnen Menschen stimmig, bedeutsam und hilfreich ist.
Ich verstehe Psychotherapie nicht als den Versuch, Menschen zu „reparieren“. Für mich ist Therapie vielmehr ein gemeinsamer Prozess des Verstehens: zu verstehen, wie unsere Erfahrungen, Beziehungen, Familie, Kultur, Emotionen, unser Körper und die Art, wie wir im Laufe unseres Lebens gelernt haben, mit der Welt umzugehen, uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind.
Viele Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, unter denen wir heute leiden, waren in den Lebenssituationen, in denen sie entstanden sind, einmal sinnvolle und manchmal notwendige Antworten. Sie haben uns vielleicht geholfen, uns zu schützen, mit schwierigen Umständen umzugehen oder wichtige Bedürfnisse zu erfüllen. Die Frage ist daher nicht, ob diese Muster „falsch“ waren, sondern ob sie uns heute noch auf dieselbe Weise dienen.
In der Therapie geht es deshalb nicht darum, „falsche“ Gedanken durch „richtige“ zu ersetzen. Stattdessen versuchen wir zunächst mit Offenheit und Neugier zu verstehen, wie bestimmte Muster entstanden sind, welche Funktion sie einmal hatten und ob sie im heutigen Leben noch hilfreich sind.
Auch Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Ärger oder Scham sind für mich nicht einfach Probleme, die beseitigt werden müssen. Oft enthalten sie wichtige Informationen: Sie können uns auf unerfüllte Bedürfnisse, übergangene Grenzen, ungelöste Konflikte oder Bereiche unseres Lebens aufmerksam machen, die mehr Aufmerksamkeit benötigen.
Mein Ziel ist es nicht, fertige Antworten vorzugeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich selbst, Ihre Beziehungen und Ihre Lebensgeschichte besser verstehen, flexibler mit den Herausforderungen des Lebens umgehen und neue Möglichkeiten des Denkens, Fühlens und Handelns entdecken können. Veränderung bedeutet in diesem Sinne nicht, einer vorgegebenen Vorstellung davon zu entsprechen, wie man „besser“ sein sollte. Vielmehr geht es darum, Wege zu finden, die besser zu den eigenen Bedürfnissen, Werten und zur eigenen Persönlichkeit passen.
In meiner therapeutischen Arbeit beziehe ich Erkenntnisse aus der Psychotherapie, den Kognitionswissenschaften und den Neurowissenschaften mit ein. Wichtiger als jede einzelne Theorie oder Methode ist für mich jedoch die Überzeugung, dass jeder Mensch eine einzigartige Geschichte mitbringt — und dass auch Therapie dieser individuellen Geschichte gerecht werden sollte.Nachhaltige Veränderung beginnt oft dort, wo wir aufhören, uns selbst zu beurteilen, und anfangen, uns selbst zu verstehen.
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Ich verstehe Psychotherapie nicht als den Versuch, Menschen zu „reparieren“. Für mich ist Therapie vielmehr ein gemeinsamer Prozess des Verstehens: zu verstehen, wie unsere Erfahrungen, Beziehungen, Familie, Kultur, Emotionen, unser Körper und die Art, wie wir im Laufe unseres Lebens gelernt haben, mit der Welt umzugehen, uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind.
Viele Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, unter denen wir heute leiden, waren in den Lebenssituationen, in denen sie entstanden sind, einmal sinnvolle und manchmal notwendige Antworten. Sie haben uns vielleicht geholfen, uns zu schützen, mit schwierigen Umständen umzugehen oder wichtige Bedürfnisse zu erfüllen. Die Frage ist daher nicht, ob diese Muster „falsch“ waren, sondern ob sie uns heute noch auf dieselbe Weise dienen.
In der Therapie geht es deshalb nicht darum, „falsche“ Gedanken durch „richtige“ zu ersetzen. Stattdessen versuchen wir zunächst mit Offenheit und Neugier zu verstehen, wie bestimmte Muster entstanden sind, welche Funktion sie einmal hatten und ob sie im heutigen Leben noch hilfreich sind.
Auch Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Ärger oder Scham sind für mich nicht einfach Probleme, die beseitigt werden müssen. Oft enthalten sie wichtige Informationen: Sie können uns auf unerfüllte Bedürfnisse, übergangene Grenzen, ungelöste Konflikte oder Bereiche unseres Lebens aufmerksam machen, die mehr Aufmerksamkeit benötigen.
Mein Ziel ist es nicht, fertige Antworten vorzugeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich selbst, Ihre Beziehungen und Ihre Lebensgeschichte besser verstehen, flexibler mit den Herausforderungen des Lebens umgehen und neue Möglichkeiten des Denkens, Fühlens und Handelns entdecken können. Veränderung bedeutet in diesem Sinne nicht, einer vorgegebenen Vorstellung davon zu entsprechen, wie man „besser“ sein sollte. Vielmehr geht es darum, Wege zu finden, die besser zu den eigenen Bedürfnissen, Werten und zur eigenen Persönlichkeit passen.
In meiner therapeutischen Arbeit beziehe ich Erkenntnisse aus der Psychotherapie, den Kognitionswissenschaften und den Neurowissenschaften mit ein. Wichtiger als jede einzelne Theorie oder Methode ist für mich jedoch die Überzeugung, dass jeder Mensch eine einzigartige Geschichte mitbringt — und dass auch Therapie dieser individuellen Geschichte gerecht werden sollte.Nachhaltige Veränderung beginnt oft dort, wo wir aufhören, uns selbst zu beurteilen, und anfangen, uns selbst zu verstehen.
MEIN ANSATZ
Ein integrativer und individuell abgestimmter Ansatz
In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich eine systemische Perspektive mit Konzepten und Methoden verschiedener psychotherapeutischer Ansätze sowie aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Statt einem festen Modell zu folgen, gestalte ich die Therapie entsprechend den individuellen Bedürfnissen, Erfahrungen und Lebensumständen jedes Menschen.
Systemisch
Wir betrachten Ihr Erleben im Kontext Ihres Lebens und beziehen Beziehungen, Familie, Umfeld und Interaktionsmuster mit ein, die beeinflussen können, wie Sie sich fühlen und wie Schwierigkeiten entstehen oder aufrechterhalten werden.
Psychodynamisch
Wir betrachten frühere Erfahrungen, emotionale und zwischenmenschliche Muster sowie Prozesse, die teilweise außerhalb unseres bewussten Erlebens liegen, aber dennoch unsere Gefühle, Beziehungen und Entscheidungen in der Gegenwart beeinflussen.
Humanistisch
Sie werden in erster Linie als einzigartiger Mensch gesehen – mit Ihren eigenen Erfahrungen, Werten, Stärken und Ihrer Fähigkeit zur persönlichen Entwicklung. Die therapeutische Beziehung basiert auf Empathie, Respekt und Akzeptanz.
Kognitiv-verhaltenstherapeutisch
Wir untersuchen, wie Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen einander beeinflussen und welche Muster Ihnen heute möglicherweise nicht mehr hilfreich sind. Gemeinsam entwickeln wir neue und alltagstaugliche Möglichkeiten, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Körper-Geist-Achtsamkeit
Psychisches Erleben findet nicht nur in unseren Gedanken statt. Auch Emotionen, Körperempfindungen, innere Anspannung und deren Regulation werden berücksichtigt. Das Zusammenspiel von Körper und Psyche verstehe ich als einen wichtigen Bestandteil des therapeutischen Prozesses.
Dieser integrative Ansatz ermöglicht es mir, die Therapie nicht nach einem vorgegebenen Modell auszurichten, sondern an Ihnen und dem, was Sie in Ihrer gegenwärtigen Lebenssituation brauchen.
Therapeutische Schwerpunkte
Woran wir arbeiten können
Ich arbeite mit einem breiten Spektrum psychischer Belastungen und Herausforderungen in unterschiedlichen Lebenssituationen, darunter:
Ängste
Sorgen, Grübeln, Panikattacken und das Gefühl, ständig angespannt oder in Alarmbereitschaft zu sein
Depression
Niedergeschlagenheit, verminderte Motivation und Energie, Traurigkeit sowie der Verlust von Interesse oder Freude.
Beziehungen, Paare & Familie
Beziehungsprobleme, Vertrauen, Grenzen, Konflikte in Partnerschaft und Familie sowie wiederkehrende Beziehungsmuster
Burnout & Stress
Anhaltender Stress, Erschöpfung und das Gefühl, durch Arbeit oder Alltag überfordert zu sein
Trauer & Verlust
Mit Verlust umgehen, Trauer verarbeiten und sich an eine veränderte Lebensrealität anpassen
Substanzkonsum & Abhängigkeit
Alkohol- oder Substanzkonsum, Glücksspiel und andere Verhaltensweisen, die zunehmend schwer zu kontrollieren sind
Identität & Lebensübergänge
Selbstwert und Selbstkritik, Migration, Veränderungen in Beruf oder Beziehungen und die Anpassung an neue Lebensphasen
Selbsterkenntnis & Persönliche Entwicklung
Sich selbst und eigene Muster besser verstehen, bewusstere Entscheidungen treffen und ein sinnvolleres und erfüllteres Leben gestalten
Als Therapeut
Ich bin Psychologe, Forscher und Psychotherapeut mit einem Hintergrund in kognitiver Neurowissenschaft. Meine Arbeit verbindet Wissenschaft und Praxis, um besser zu verstehen, wie Sprache, Emotion und Kognition unsere innere Welt und Beziehungen prägen.
Sitzungen sind vor Ort in Teheran oder online möglich.
Vertraulich & sicher
Ihre Privatsphäre und Ihr Vertrauen sind jederzeit geschützt.
50-minütige Sitzungen
Konzentrierte Zeit zum Erkunden, Verstehen und Wachsen.
Fragen vor dem Beginn?
Wenn Sie Fragen zur Psychotherapie, zu meinem Ansatz oder dazu haben, ob diese Form der Therapie für Sie passend sein könnte, fragen Sie gerne nach. Ich helfe Ihnen gerne dabei, eine klarere Vorstellung davon zu bekommen, was Sie von der Therapie erwarten können.