Über mich
Zwischen Wissenschaft, Geist und menschlicher Erfahrung.
Mein Weg begann in den Bereichen Ingenieurwesen und Technologie und führte mich zunehmend zur Psychologie, zur kognitiven Neurowissenschaft und schließlich zur direkten Arbeit mit Menschen. Mit der Zeit rückten Fragen danach, wie der menschliche Geist die Welt erlebt, wie Sprache und Emotion miteinander verbunden sind und wie unsere Erfahrungen Wahrnehmung, Gefühle und Verhalten prägen, in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Ein weiterer wichtiger Teil dieses Weges war das Leben und Studieren in verschiedenen Ländern und die eigene Erfahrung von Migration. Neue Sprachen kennenzulernen, zwischen unterschiedlichen Kulturen zu leben und akademische wie berufliche Erfahrungen in Europa und den USA zu sammeln, hat nicht nur meinen persönlichen Weg geprägt, sondern auch meinen Blick auf Menschen, Identität und gelebte Erfahrung. Der Wechsel zwischen Disziplinen, Sprachen und Kulturen hat mich gelehrt, dass sich menschliches Erleben nicht auf eine einzige Erklärungsebene reduzieren lässt: Wer wir sind, entsteht in einem komplexen Zusammenspiel von Körper und Psyche, Sprache und Kultur, Beziehungen und persönlicher Geschichte. Heute betrachte ich Forschung und klinische Arbeit nicht als voneinander getrennte Wege. Für mich sind sie zwei sich ergänzende Zugänge, um die Komplexität des menschlichen Geistes und Erlebens zu verstehen. In der Forschung gehe ich diesen Fragen mit experimentellen Methoden und den Neurowissenschaften nach; in der klinischen Arbeit begegne ich ihnen mit derselben Neugier, jedoch im Kontext der einzigartigen Geschichte und Erfahrung jedes einzelnen Menschen. Was diese unterschiedlichen Wege miteinander verbindet, ist mein anhaltendes Interesse daran, den Menschen zu verstehen — vom Gehirn und der Sprache bis hin zu Emotionen, Beziehungen und gelebter Erfahrung.








